Abschluss der Administrativ-Untersuchung
Im Zentrum standen dabei zwei Themenkomplexe: Zum einen die Abläufe und Informationsflüsse rund um die Olympischen Spiele 2022 in Peking und den Umgang mit Covid-Vorgaben und Zertifikaten; zum anderen die Ereignisse im Frühjahr 2026, insbesondere das SRF-Gespräch vom 18. März sowie die anschliessenden internen Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse bis zur Freistellung des damaligen Nationaltrainers.
Die Untersuchung stützte sich vor allem auf Gespräche mit involvierten und angefragten Personen. Sie ist weder ein strafrechtliches Verfahren noch eine umfassende forensische Analyse sämtlicher Akten- und Datenbestände. Die Gespräche und Aussagen erfolgten auf freiwilliger Basis.
Der Bericht wird nicht veröffentlicht – weder vollständig noch teilweise, auch nicht in Auszügen. Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und arbeitsrechtliche Vorgaben setzen hier klare Grenzen.
Entscheidend ist deshalb nicht die öffentliche Diskussion einzelner Details, sondern die Fortführung der Aufarbeitung in den zuständigen Strukturen. Swiss Ice Hockey steht im Austausch mit Swiss Sport Integrity (SSI). Diese prüft unabhängig, ob und welche weiteren Abklärungen oder Massnahmen gemäss dem Ethik-Statut des Schweizer Sports notwendig sind.
Für den Verband selbst liegt der Fokus nun darauf, aus der Aufarbeitung und dem Untersuchungsbericht konkrete Lehren zu ziehen. Ziel ist es, die Organisation resilienter zu machen, Vertrauen zurückzugewinnen, vergleichbare Situationen künftig zu vermeiden und die notwendigen Verbesserungen umzusetzen.