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Hall of Fame

Hall of Fame

In die Hall of Fame werden Spielerinnen und Spieler, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Trainer, Funktionäre und Mannschaften aufgenommen, die Bedeutendes für das Schweizer Eishockey geleistet haben. Sie alle sind Antreiber, Motor, Förderer, Unterstützer und Vorbilder. Vorbilder für unsere Jungen, für unseren Nachwuchs, für die ganze Schweizer Eishockey-Community. Sie sind Leistungsträgerinnen und Leistungsträger, die uns vor Augen führen, was man mit Leistung, Disziplin und Willenskraft erreichen kann.

Ihre Namen und ihre Leistungen sind ab sofort auf dieser Webseite aufgeführt - als kleines Dankeschön, das wir ihnen zurückgeben für das, was sie dem Schweizer Eishockey gegeben haben.

Hall Of Fame

Maxim Noreau

Der kanadische Verteidiger Maxim Noreau prägte über mehr als ein Jahrzehnt die National League mit seiner offensiven Spielweise und seinem ausgeprägten Spielverständnis. In elf Saisons absolvierte er 536 Spiele in der höchsten Schweizer Liga und gehörte dabei stets zu den produktivsten Verteidigern. Gleich zweimal beendete er eine Saison als bester Punktesammler unter allen Verteidigern.

Noreau spielte in der Schweiz für den HC Ambrì-Piotta, den SC Bern, die ZSC Lions und zuletzt für die SC Rapperswil-Jona Lakers. Seinen grössten Erfolg in der National League feierte er 2017, als er mit dem SC Bern den Schweizer Meistertitel gewann.

Auch an internationalen Turnieren machte Noreau von sich reden: Mit dem Team Kanada gewann er viermal den Spengler Cup und nahm 2018 an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil, wo er mit Kanada die Bronzemedaille holte.

Vor seiner erfolgreichen Zeit in Europa spielte Noreau in Nordamerika, wobei er unter anderem bei den Minnesota Wild sechs NHL-Spiele bestritt.

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Nationalmannschaft Weltmeisterschaft 2025 Herning/Stockholm 2. Platz

Team: Sandro Aeschlimann, Stéphane Charlin, Leonardo Genoni; Andres Ambühl, Sven Andrighetto, Nicolas Baechler, Tim Berni, Christoph Bertschy, Dominik Egli, Kevin Fiala, Michael Fora, Andrea Glauser, Nico Hischier, Grégory Hofmann, Ken Jäger, Simon Knak, Dean Kukan, Denis Malgin, Christian Marti, Timo Meier, Janis Moser, Tyler Moy, Nino Niederreiter, Damien Riat, Sandro Schmid, Jonas Siegenthaler.

Coach: Patrick Fischer.

Resultate. Vorrunde: Schweiz – Tschechien 4:5 n.V. Dänemark – Schweiz 2:5. USA – Schweiz 0:3. Schweiz – Deutschland 5:1. Schweiz - Norwegen 3:0. Ungarn - Schweiz 0:10. Schweiz - Kasachstan 4:1. – Viertelfinal: Schweiz – Österreich 6:0. – Halbfinal: Schweiz - Dänemark 7:0. – Final: Schweiz - USA 0:1 n.V.

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Beat Forster

Nach über 23 Jahren im Profi-Eishockey hat Beat «Fösche» Forster im Frühjahr 2024 seine aktive Karriere beim EHC Biel-Bienne beendet. Der Verteidiger absolvierte insgesamt 1171 Spiele in der National League und ist dabei einer von insgesamt 19 Spieler, welche die Marke von 1000 Spielen in der höchsten Schweizer Liga erreicht haben.

Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Leistung, Ehrgeiz und Bodenständigkeit hat sich Forster in die Herzen der Fans gespielt. Seine grössten Erfolge feierte er mit dem HC Davos, wo er im Januar 2001 sein Debüt in der National League gab und fünf Meistertitel gewann. Ein weiterer Titel folgte 2008 mit den ZSC Lions.

Auch im Nationaldress gehörte Forster über viele Jahre zu den festen Grössen. 109 Mal stand er für die Schweizer Nationalmannschaft auf dem Eis, erzielte dabei 32 Skorerpunkte (17 Tore) und nahm an sechs Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen 2006 in Turin teil.

Heute gibt Beat Forster seine grosse Erfahrung als Assistenztrainer beim EHC Biel-Bienne weiter.

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Anna Wiegand

Die gebürtige Finnin kam 2005 in die Schweiz, wo sie zunächst selbst Eishockey spielte und mit den ZSC Lions in die Nationalliga A aufstieg. Nach ihrer aktiven Spielerkarriere wechselte sie ins Schiedsrichterwesen und gab 2019 ihr Debüt als Schiedsrichterin in der Swiss League.

2022 schrieb Anna Wiegand Geschichte, als sie als erste Frau ein Spiel der National League leitete. Im selben Jahr stand sie zudem als Head-Schiedsrichterin im Olympiafinale der Frauen auf dem Eis. International war sie zuvor bei fünf Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2014 im Einsatz und leitete dabei dreimal das Goldmedaillenspiel der Frauen-Weltmeisterschaften (2016, 2017, 2021). 2022 beendete sie mit 37 Jahren ihre aktive Laufbahn.

Heute ist Wiegand bei Swiss Ice Hockey als Development Officiating Manager Women & Prospects tätig und gibt ihre Erfahrung zudem als IIHF Officiating Coach weiter.

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Beat Gerber

Bis zu seinem Rücktritt mit 41 Jahren hat Beat «Bidu» Gerber den SC Bern von 2003 bis 2023 zwei Jahrzehnte lang geprägt. Der hart, zuverlässig, sich nie überschätzende, aber ohne Rücksicht auf Verluste agierende Verteidiger hat beim SCB zahlreiche Rekorde gebrochen, wobei er sechs Meistertitel holte und 1105 Partien für die Mutzen absolvierte. Mit seiner Zeit in Langnau eingerechnet, kommt Gerber auf insgesamt 1269 National-League-Partien und liegt damit hinter Andres Ambühl auf dem zweiten Platz in dieser Statistik. 88 Länderspiele und fünf WM-Teilnahmen mit der Schweiz komplettieren sein eindrückliches Palmarès.

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Goran Bezina

877 Partien in der National League, 438 Scorerpunkte, 174 absolvierte Länderspiele für die A-Nationalmannschaft mit elf WM- und einer Olympiateilnahme – dies die eindrücklichen Zahlen des 2022 zurückgetretenen Verteidigers Goran Bezina. Einen Grossteil seiner 25-jährigen Spielerkarriere verbrachte Bezina in der Schweiz beim Genève-Servette HC. Darüber hinaus stand er während drei Saisons in der Organisation der Phoenix Coyotes (drei NHL-Spiele, 204 AHL-Partien) unter Vertrag. Zudem spielte Bezina im Anschluss an die Saison 2006/2007 mit dem EC Red Bull Salzburg die Playoffs und wurde Meister in Österreich und war während einem Jahr auch in der KHL bei Medveščak Zagreb engagiert.

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Julien Vauclair

Bei seiner zwölften und letzten WM-Teilnahme mit der Schweiz feierte Julien Vauclair 2013 einen seiner grössten Erfolge: Den Gewinn der WM-Silbermedaille. Vauclair war damals eine der tragenden Säulen der Schweizer Verteidigung und wurde sogar ins All-Star-Team des Turniers gewählt. Des Weiteren nahm er mit der Schweiz auch an drei Olympischen Winterspielen, 2002 in Salt Lake City, 2006 in Turin und 2014 in Sotschi teil. Mit Ausnahme von drei Jahren, in welchen er in Nordamerika in der Organisation der Ottawa Senators spielte, verbrachte Julien Vauclair die meiste Zeit seiner Profikarriere beim HC Lugano. Mit den Tessinern absolvierte er insgesamt 20 Saisons und wurde zweimal Schweizer Meister.

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Paul DiPietro

Er hat fast die ganze Eishockey-Welt gesehen und riesige Erfolge gefeiert. Allen voran den Gewinn des Stanley Cups 1993 mit den Montréal Canadiens. Nach seiner Zeit in der NHL (1991 bis 1996) mit 223 absolvierten Partien, wechselte Paul DiPietro nach Europa und stand ab 1998 unter anderem bei Ambri, Zug, Chur, Lugano, Sierre, Langnau und Olten unter Vertrag. Nach seiner Einbürgerung 2004 kam er in 65 Partien für die Schweiz zum Einsatz und nahm an drei Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin teil.

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Sandy Jeannin

Als Center für Zürich, Davos, Lugano und Fribourg bestritt Sandy Jeannin 898 National-League-Spiele und verbuchte dabei 632 Scorerpunkte (202 Tore und 430 Assists). Mit Lugano feierte er in den Jahren 2003 und 2006 zudem den Schweizer Meistertitel. Auch in der Nationalmannschaft hinterliess Jeannin seine Spuren und ist mit seinen 236 Einsätzen für die Schweiz der welsche Rekordnationalspieler. Elf Teilnahmen an einer A-Weltmeisterschaft und drei Teilnahmen an Olympischen Winterspielen stehen in seinem Palmarès. Oft führte er die Schweiz auch als Captain aufs Eis.

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Michaël Ngoy

Der Waadtländer mit Wurzeln in der Demokratischen Republik Kongo lancierte seine Karriere beim Lausanne HC und spielte in der Folge beim HC Fribourg-Gottéron sowie dem HC Ambrì-Piotta. Der Verteidiger flog in der Öffentlichkeit stets etwas unter dem Radar, ist jedoch einer von aktuell 15 Spielern, welche mehr als 1000 Partien in der höchsten Schweizer Eishockeyliga absolviert haben. Während 20 Saisons bestritt Michaël Ngoy insgesamt 1038 Pflichtspiele, in denen er 36 Tore und 123 Assists erzielte. Hinzu kommen 15 Partien für die Schweizer Nationalmannschaft.

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Phoebe Stänz

Während zwölf Jahren gehörte Phoebe Stänz zu den Teamstützinnen des Schweizer Frauen-Nationalteams. Sie nahm an acht Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen teil und gewann 2012 WM-Bronze sowie an Olympia 2014 in Sotschi ebenfalls die bronzene Medaille. Neben Stationen in Zürich und Lugano spielte Stänz auch in Kanada, während ihres Studiums an der Yale University in den USA sowie bis zu ihrem Karriereende 2022 in Schweden beim Leksands IF Eishockey. Als begnadete Schlittschuhläuferin startete sie nach ihrer Eishockeykarriere ein neues Abenteuer und wechselte zum Short Track.

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Freddy Reichen

Freddy Reichen ist ein absolutes SIHF-Urgestein. Während insgesamt 60 Jahren war er als Schiedsrichter und als «ehrenamtlicher» Verbandsfunktionär für Swiss Ice Hockey tätig. Über 1000 Partien hat er bis 1986 in der National League gepfiffen und war anschliessend als Mitglied der Schiedsrichterkommission verantwortlich für die Ausbildung der Referees. Darüber hinaus arbeitete er bei der IIHF als Ausbilder und Schiedsrichter-Supervisor, wo er unter anderem Ausbildungscamps in verschiedenen Ländern durchführte und die Aufsicht über die Weltmeisterschaften hatte. An der Generalversammlung 2024 wurde er zum Ehrenmitglied von Swiss Ice Hockey ernannt und im selben Jahr auf Antrag des Verwaltungsrats in die Hall of Fame berufen.

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